Goiania
Die relativ "junge Stadt" Goiania ist mit über 1,3 Millionen Einwohnern die Hauptstadt des Bundesstaates Goiás. Erst im Jahre 1933 gegründet, befindet sie sich im Herzen Brasiliens rund 210 km von der Landeshauptstadt Brasilia entfernt. Die langen, mit hohen Bäumen gesäumten Strassen oder die grünen Parkanlagen machen die Stadt bekannt. Viele internationale Firmen (auch aus der Schweiz und Deutschland) haben in den letzten Jahren in der Stadt ihre Firmen domiziliert und mögen die Gastfreundschaft der Menschen. Trotz Universität, Kunstgalerien, Theater, Museen, Zoo und gutem Bussystem, ist der "Cowboy-Style" der Einheimischen unübersehbar und typisch für diese Region. So kommt es nicht von ungefähr, dass ausserhalb Goiania's unzählige Landbetriebe mit Rinder- und Pferdezucht oder Farmen ihre grossen, weiten Felder mit dem Getreideanbau bewirtschaften.
In den Einkaufszentren "Flamboyant" oder dem "Goiania-Shopping" sind auch internationale Firmen ansässig und vermitteln den ruhigen, angenehmen Einheimischen einen besonderen "touch". Wer sich für Mode interessiert, der wird an der "Rua 85" fündig. Die lange Strasse ist das Kernstück der Modebranche im Bundesstaat. Viele edle Boutiquen und Läden bieten (günstig) ihre Waren zum Besten an. Empfehlenswert!
Der Besuch des Städtchen Goiás (ehemalige Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates) oder Pirenópolis können wir empfehlen. Noch bis heute sind die schönen und farbigen Häuser zu betrachten, die einst von der Architektur des 18. Jahrhunderts geprägt wurden. Pirenópolis ist bekannt für die nahen Quellen und dem Badevergnügen im städtischen Fluss, der landesweit bekannten Kirche Nossa Senhora do Rosário de Meia Ponte oder der alten Druckerei (die einst als Pressezentrum des Staates Goiás erstmals 1830 eine offizielle Zeitung druckte). Es scheint, als ob die Zeit in diesem kleinen, schönen Städtchen stehen geblieben wäre...
Anápolis, die zweitgrösste Stadt in Goiás, hat ein grosses Handelszentrum. Viele Schulen, Kliniken (aller Art) sowie einen wichtigen nationalen Luftwaffenstützpunkt sind teilweise auch bei Europäern bekannt. Dies dank der Stadtregierung, die stetig Kontakte mit internationalen Firmen knüpft und versucht, den Standort bekannt zu machen. So entstand vor einigen Jahren ein neues Stadtviertel (Jundiai), dass über eine moderne Infrastruktur verfügt.
Der Einheimische trifft sich meist im Zentrum auf einen "Schwatz" im Park, kauft Textilien oder andere Güter in den vielen kleinen Läden, isst den gut schmeckenden Mais ("Pamonha") direkt vom Grill oder oft im kleinen "Santana-Box-Shopping" oder pflegt das Familienleben. Das "Anashopping" mit kleinen Läden (Post, Banken, Boutiquen, dem "Vapt/Vupt", etc.) sowie der kleine Grillwagen am Abend mit den köstlichen Grillspiessen beim Praça do Bom Jesus sind unsere Empfehlung bei einem Besuches dieser Stadt.
Eine Lieblingsbeschäftigung vieler ist das bemalen der Häuser (die frische Farbe kauft man sich in der Regel bei "Feira das Tintas" an der Rua 14 in Anápolis). Kaum ein Haus, dass nicht regelmässig bemalt wird...
Der unter Kenner bekannte Kurort Caldas Novas zeichnet sich durch eine steigende Popularität aus. Die weltweit grösste Anzahl an Thermalquellen machen das Städtchen über die Landesgrenzen bekannt (beachten Sie auch den Link "Caldas Novas").
Vor Ort stehen Ihnen interessante Ausflüge oder Touren zur Verfügung. Wenn Sie sich für Reisen nach Goiania, Anápolis, oder Caldas Novas interessieren, können wir Sie unverbindlich beraten.

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